Jugendline

Flächengardine im Raum

Raum im Raum: mit der Flächengardine private Bereiche abgrenzen

Ab einem gewissen Alter brauchen Jugendliche ihre Privatsphäre. Sie wollen nicht nur im Badezimmer ungestört ihrer Körperpflege nachgehen, sondern auch, dass man vor dem Betreten ihres Zimmers anklopft. Sie hätten am liebsten ihre eigene Wohnung, mit separaten Zimmern zum Wohnen, Schlafen und Essen – so wie die Eltern auch. Natürlich ist es nicht in jedem Kinderzimmer möglich – und auch nicht nötig – eine Wand zwischen den Schlaf- und Lernbereich oder den Ankleide- und den Wohnbereich zu ziehen, doch können mit ganz einfachen Mitteln Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen gezogen werden.

Da im Grunde nur eine optische und keine akustische Trennung nötig ist, ist eine bewegliche Flächengardine als Raumteiler eine hervorragende Lösung. Diese kann man bei Bedarf öffnen und schließen, sie in Design und Farbgebung an die Umgebung und die Gestaltungswünsche anpassen und sogar einzelne Stoffflächen austauschen, wenn mal eine Abwechslung nötig wird.

Dafür befestigt man eine mehrspurige Gardinenschiene an der Decke des Zimmers genau dort, wo eine Trennwand gewünscht wird. Diese kann, ohne Beachtung irgendwelcher statischer Gegebenheiten, und auch ohne Genehmigung des Vermieters quer durch den Raum gezogen werden oder auch nur eine kleine Ecke abteilen. Man kann so das Bett, den Kleiderschrank, die Unordnung auf dem Schreibtisch oder die Sammlung von Plüschtieren oder Flugzeugmodellen sehr gut dahinter verbergen.

Schiebevorhänge sind ja eigentlich als Lichtgestalter, Sicht- und Sonnenschutz am Fenster gedacht. Doch man kann sie auch im Raum sehr vielseitig einsetzen. So z. B. auch als textile Schiebetüren am Kleiderschrank. Wenn dieser schon etwas älter ist und nicht mehr gefällt, kann man sich so den Kauf eines neuen Schrankes sparen. Eine andere Möglichkeit, offene Stauräume kreativ zu verkleiden ist auch ein Faltstore, das man nicht seitlich verschieben kann, sondern wie ein Rollo von oben nach unten oder umgekehrt.  Dadurch wirken vor allem große Möbel wie Regale und Schränke weniger wuchtig und der Raum gewinnt an Offenheit, Individualität und Stil.