Teenager-Mode – gern getragene Kleider
Wenn die Kleinen erwachsen werden, wird ein Ausdruck gesucht, in dem sie sich wohl fühlen. Nichts ist schlimmer für Teenager, die weder Kind noch Erwachsener sind, als ihnen einen piefigen Micky Maus Look zu verpassen.
Denn eines ist klar: zurück geht es nicht mehr, sondern nur noch nach vorn. Man kann den jungen Menschen nur die Richtung andeuten, wohin die Reise geht, auf die Reise machen, müssen sie sich selbst.
Da das Spielen mit dem eigenen Ausdruck sowohl für das Erwachsenwerden, als auch für Mode schlechthin, charakteristisch ist, liegt man nicht falsch, Teenager hierbei ernst zu nehmen. Wenn das getan wird, ist die Meinung der Eltern durchaus relevant. Gerade in einer schwierigen Zeit, in der Kinder sich von den Eltern unterscheiden wollen, fehlt es oft am gegenseitigen Zugang. Kleider sind daher eine natürliche Gelegenheit, innerhalb der Veränderung Vertrauen zu schaffen.
Teenager fühlen sich oft schon unsicher genug. Da kann es nicht schaden, wenn sie sich auf die Welt da draußen vorbereiten. Mit der aufrichtigen Unterstützung eines Elternteils oder beider, kann die Entwicklung des Kindes auf vielen Ebenen begünstigt werden. Teenager können sich auch ausprobieren, ohne das genaue Gegenteil der Eltern darstellen zu wollen. Man muss ihnen nur genug Freiheit bieten, eigene Vorgaben zu entwickeln, dem Kind beistehen, es notfalls trösten und gemeinsam das Leben entdecken. Wenn Teenager sich in ihren Kleidern wohl fühlen, ist viel erreicht.